| Genre | Information | Bereich | Japan Dokumentation |
| Webseite | Folgen | 1 | |
| Sprache | Untertitel | ||
| Format | MKV | Grösse | k.A. |
| Länge | 43 min | Jahr | |
| Uploader | Sercio | Info | |
| Produzent | ZDF | Down? | Stream / Upload |
Bekannt wurde der Name der westlich von Osaka gelegenen Hafen- und Industriemetropole Kobe durch das große Erdbeben vom 17. Januar 1995, bei dem über 6000 Menschen ums Leben kamen. Die Verwüstung einer modernen, weitgehend als erdbebensicher geltenden Großstadt erschütterte das Technikvertrauen und den Fortschrittsglauben der japanischen Gesellschaft. Für den bekannten japanischen Schriftsteller Haruki Murakami bedeutet das Erdbeben einen Wendepunkt in der japanischen Nachkriegsgeschichte. Der damals schwer getroffenen, heute aber wieder ungeheuer vitalen Stadt nähert sich der Filmemacher Rainer Komers auf ähnliche Weise wie bereits den Straßen und Schauplätzen in seiner Trilogie „ErdBewegung“: ohne Dialoge, ohne Off-Kommentare. Dafür aber mit einer Montage von Bildern und Tönen - einer Assoziationskette, die visuelle, geografische, vor allem aber akustische Momente und Muster aufgreift. Ein wesentliches Leitmotiv dabei ist das Geräusch des allgegenwärtigen Wassers. Schauplätze des Films sind unter anderem die Schiffswerft von Mitsubishi, der Großmarkt mit einer Fischauktion, ein privater Musik-Club mit Karaoke-Sängern, das Übungsgelände der Männer von “Kobe Rescue” und der japanische Garten des Schriftstellers Jun’ichiro Tanizaki („Lob des Schattens“).


















